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Prof. Fama, ein US-amerikanischer Ökonom und Finanzforscher, hat mit seiner Effizienzmarkthypothese die klassischen Anlagestrategien ins Wanken gebracht und für seine Arbeit 2013 den Nobelpreis erhalten. Auf der Grundlage seiner Ergebnisse empfiehlt der Professor breite Diversifikation und passive Anlageinstrumente.

WeltkugelProf. Fama und seine Theorie der effizienten Märkte

Fama verfügt über einen Lehrstuhl an der renommierten Business School der University of Chicago, er arbeitete an seiner Effizienzmarkthypothese mehrere Jahrzehnte. Demnach bieten effiziente Kapitalmärkte keine Informationsvorteile für einzelne Teilnehmer mehr. Sie offerieren vielmehr allen Akteuren die gleichen Möglichkeiten, denn die Teilnehmer werden durch modernste Nachrichtentechnologien zur gleichen Zeit mit relevanten Informationen versorgt. Mit dieser Ansicht provoziert der Professor die zahlreichen Fondsmanager, die mit komplexen Strategien und Prognosen den Markt schlagen wollen.

Prof. Fama sieht jedoch für unbedarfte Anfänger die gleichen Chancen wie für professionelle Fondsmanager. Für den Professor sind es ausschließlich die Reaktionen der Börsianer auf Wirtschaftsmeldungen, die den Notierungen unterschiedliche Trends verleihen. Prof. Fama behauptet, dass niemand klüger als der Markt sein kann, deshalb sind Kapitalmärkte für einzelne Akteure unbezwingbar.

Prof. Fama weiß, wie effiziente Märkte erobert werden können

Es macht für Anleger wenig Sinn, nach vermeintlich lukrativen Geheimtipps zu suchen, weil diese in das Reich der Illusionen gehören. Wer an effizienten Märkten dauerhaft erfolgreich sein möchte, muss laut Fama auf riskantes Stock-Picking verzichten und stattdessen den Markt als Ganzes kaufen. Breite Diversifikation reduziert das Risiko der Geldanlage, langfristiges Halten des Portfolios lässt immer wieder vorkommende Performancedellen mit Geduld überstehen.

Prof. Fama empfiehlt Anlegern dazu Indexfonds, weil sie leicht verständlich und kostengünstig sind. Exchange Traded Funds (ETF) investieren breit gestreut in Indizes und wollen dabei den Markt nicht bezwingen, sondern einfach nur ihren Referenzindex nachzeichnen. Anleger sollten auf Fama hören, denn diese passiven Investments werden von zeitgemäßen Sicherheiten begleitet.

Der Professor verweist in diesem Kontext darauf, dass ETF-Investments zum Sondervermögen zählen und für Anleger auch bei einer Emittenten-Insolvenz sicher sind. Prof. Fama konnte seine Hypothese nie mit stichhaltigen Beweisen unterlegen, er sieht darin allerdings kein Problem, weil seine Kritiker ihre Ansichten auch nicht beweisen können. Dementsprechend muss sich jeder Anleger seine eigene Meinung dazu bilden.

 

Autor des Artikels: Bernd Schlake

 

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