maik jessulat"Das Modell der Honorarberatung ist unabhängig und individuell. Ich als Kunde stand mit meinen eigenen Bedürfnissen klar im Vordergrund."

Maik Jessulat, Plum Deutschland GmbH

Stellen Sie sich einmal vor, Sie bräuchten Ihren Steuerberater nicht zu bezahlen. Denn er würde sein Honorar in Form einer Provision vom Finanzamt bekommen. Und je mehr Steuern Sie zahlen, desto höher ist seine Provision. Das heißt natürlich nicht, dass dieser Steuerberater Sie nicht ordentlich beraten kann, aber es fühlt sich merkwürdig an, oder? Würden Sie nicht auch jeden Steuerbescheid dreimal überprüfen?

Dieses Beispiel lässt sich sehr gut auf die Finanzbranche übertragen. Viele Finanz- und Versicherungsberater werden genau nach dieser Methode bezahlt. Das Produkt ist hier eine Riester- oder Rürup-Rente oder ein Investmentfonds. Und dies gilt es, an den Mann zu bringen. Bei der Honorarberatung ist die Beratungsleistung das Produkt – und auch nur diese wird honoriert.

Beispiel: Im Bereich der Altersvorsorge ist das Produkt der Honorarberater nicht die Riester- oder Rürup-Rente, sondern die Planung einer optimalen Strategie für Ihre finanzielle Absicherung. Im Gespräch klären wir u. a. wie der reelle Bedarf nach Inflation ist, welche Kosten im Alter entstehen, welches Renteneinstiegsalter geplant ist, wie sicher die Anlagestrategie sein sollte, welche steuerliche Vorteile man nutzen kann und ob eine Vorsorge derzeit überhaupt Sinn macht.

Das Ergebnis der Beratung ist völlig offen. Vielleicht kommt am Ende heraus, dass es besser ist, zuerst Kredite zu tilgen und später eine Altersvorsorge zu planen. Es kann aber auch heißen, dass konkrete Produkte abgeschlossen werden sollten. Wichtig dabei ist, dass die Produkte Mittel zum Zweck sind und nicht der Zweck der Beratung!





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Provisions- vs. Honorarberatung:

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